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Position
90° S

Die Station wurde nach den beiden Südpolpionieren Roald Amundsen und Robert Falcon Scott benannt und liegt in 2.835 Metern Höhe.

Geschichte
Erste Landung eines Flugzeuges am Südpol am 14. Dezember 1956. Nach Scott 1912 sind erstmals wieder Menschen am Südpol. An Bord befanden sich Admiral George Dufek und weitere Personen der Marine. Der Zweck war Vorbereitungen zu treffen, um am Pol, anlässlich des bevorstehenden geophysikalische Jahr, eine Forschungsstation einzurichten. Ein Monat später wurde mit dem Bau begonnen und im Februar 1957 war der Erstausbau fertig. An der erste Überwinterung unter John Tuck und Paul Siple beteiligten sich 18 Personen.

Information
Die erste Station bestand von 1957 bis 1975. Das 1975 errichtete, neue Hauptgebäude hatte die Form einer Kuppel mit einem Durchmesser von 50 Metern und einer Höhe von 16 Metern. Im antarktischen Sommer 2005/06 wurde nach 15 Jahren Planung, Entwicklung und Aufbau für 150 Millionen US-Dollar eine völlig neue Station fertig gestellt. Besondere Anforderungen an den Neubau ergaben sich durch die extremen Temperaturen, starke Schneeverwehungen und extreme Trockenheit. In naher Zukunft soll die alte Station abgerissen werden. Die neue Station liegt etwa 350 Meter vom geographischen Südpol entfernt.


Wissenschaft

In der Station werden Forschungen auf dem Gebiet der Glaziologie, Geophysik, Meteorologie, Astronomie und Astrophysik betrieben. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt minus 49 Grad Celsius, mit Schwankungen zwischen minus 13 und minus 80 Grad Celsius. Etwa 130 Forscher arbeiten während des antarktischen Sommers in der Station, während zuletzt etwa 50 in der Station überwinterten.


Versorgung
Die Station wird mit Lockheed C-130 Hercules Flugzeugen versorgt, die allerdings nur zwischen Oktober und Februar starten und landen können. Trotzdem soll dort am 7. Juli 2007 eines der Konzerte der weltweiten «Live Earth»-Aktion stattfinden. Dies wäre die erste Veranstaltung dieser Art in der Geschichte Antarktikas.



Webcam


Website


Tierwelt
Keine


Zusatzinformationen

Vom Südpol ins All spähen
Direkt am Südpol nahmen amerikanische Weltraumforscher Mitte Februar 2007 ein neues Teleskop in Betrieb. Mit diesem umgerechnet 24 Millionen Franken teuren Gerät wollen die Astronomen u.a. der Frage nachgehen, woraus das Weltall besteht. Für Sterngucker herrschen hervorragende Bedingungen am Südpol. Es wird erwartet, dass man bis in wenigen Jahren vom Südpol aus mit dem neuen Teleskop zehntausende neuer Galaxien-Gruppen im Weltall entdecken wird.